Neben Bewegung, Atmung, Entspannung, positivem Denken und Meditation spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit.

Ich könnte an dieser Stelle ausgiebig über die Prinzipien, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Vollwertkost und Ayurveda schreiben, doch würde das sicher den Rahmen sprengen. So möchte ich mich an dieser Stelle auf ein paar allgemeine Hinweise beschränken:

Unsere Nahrung sollte so natürlich, frisch und unverarbeitet wie möglich sein.

Essen Sie viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Salate und Obst und vermindern Sie den Anteil an Getreide, Milchprodukten und tierischem Eiweiß (Fleisch, Fisch, Ei etc.) in Ihrer Nahrung. Vermeiden Sie Auszugsmehle und Fabrikzucker. Stattdessen empfehle ich Vollkornprodukte und das Süßen mit naturbelassenem Honig.

Essen Sie nur, wenn Sie hungrig sind. Lassen Sie mindestens drei Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten und essen Sie nur soviel, bis der Hunger gerade gestillt ist. Jedes Zuviel belastet den Körper.

Essen Sie schweigend und genießen Sie jeden Bissen.

Trinken Sie täglich ausreichend Wasser oder Kräutertee.

Und noch ein Wort zur Rohkost: Wenn Ihr Verdauungssystem geschwächt ist, würde zu viel Rohkost von Ihrem Körper nicht verwertet werden können. Stattdessen könnten im Darm Giftstoffe entstehen, die Ihren Körper belasten. In diesem Fall ist es besser, schonend gegarte Speisen zu sich zu nehmen und das Verdauungssystem langsam zu aktivieren. Wir sind nicht, was wir essen, sondern was wir verwerten.

Wie groß der Anteil von Rohkost in Ihrer Nahrung also sein sollte hängt nicht zuletzt auch davon ab, welche Jahreszeit gerade ist, welcher Konstitutionstyp Sie sind und in welchen Lebensumständen Sie sich befinden.

Doch seien Sie bei all den guten Vorsätzen nicht zu streng zu sich selbst. Lassen Sie sich Zeit für positive Veränderungen und seien Sie liebevoll zu sich selbst. Das Essen soll ja auch Freude machen.

Wenn Sie mehr über eine gesunde, vollwertige Ernährung wissen möchten, berate ich Sie gern ganz individuell.